Fersenspornbehandlung: Operation des Fersensporns

Nur in besonders schweren Fällen, in denen der Fersensporn nicht durch die genannten Behandlungsverfahren eliminiert werden kann, ist eine Operation des Fersensporns erforderlich. Diese sollte frühestens dann erfolgen, wenn konservative Therapien mindestens 6 Monate lang ohne Erfolg bleiben.


Standardoperation

Bei der standardmäßigen Fersensporn-Operation, der offenen Einkerbung, wird die Aponeurosis plantaris, dies ist die Sehnenplatte, die die Ferse mit dem Fußballen verbindet und für die Fußlängswölbung sorgt, am Fersenansatz teilweise entfernt (eingekerbt). Gelegentlich wird auch der komplette Fersenansatz druchtrennt oder ein schmaler Streifen der Aponeurosis plantaris entnommen. In einigen Fällen wird im Zuge der Operation der Fersensporn direkt abgetragen.

Video: Fersensporn-Operation



endoskopische Operation

Die immer mehr in Mode kommende endoskopische Behandlung des Fersensporns ist minimalinvasiv (kleinst mögliche Verletzung von Haut und Gewebe) und kann daher im Vergleich zur normalen Operation kürzere Ausheilungszeiten aufweisen. Hier werden nur zwei winzige Einschnitte seitlich der Ferse benötigt.

Nachbehandlung

Damit die Fersenschmerzen nach der Operation nicht erneut auftreten (Rezidiv) und eine vollständige Heilung erfolgen kann, ist eine postoperative Schonung extrem wichtig. Eine krankengymnastische Therapie sollte schon in den ersten Tagen nach der Fersensporn-Operation beginnen. Nachdem die Wundheilung abgeschlossen und die Fäden gezogen sind, sollte die volle Gehfähigkeit wiederhergestellt sein. Nun muss mit dem Training der Fußmuskulatur begonnen sowie an der Dehnbarkeit der entsprechenden Sehnen gearbeitet werden. Als Richtwert für die gesamte Rehabilitationszeit werden etwa 12 Wochen angegeben. In sehr seltenen Fällen kann es allerdings ein Jahr dauern bis der Fuß wieder uneingeschränkt belastbar ist.

Weiter geht es mit alternativen Therapieformen.





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